Friedrichsgymnasium

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Landgraf Friedrich II. gründet 1779 das Lyceum Fridericianum, er schenkt dazu der Stadt das sogenannte Zanthiersche Haus in der Königstraße 47. Damit brachte er das erste Gymnasium auf den Weg (heutiges Friedrichsgymnasium). In der Tradition geht es auf eine mittelalterliche Lateinschule der Reformationszeit zurück. Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel baute die alte städtische Lateinschule im neuen Gebäude als Lyceum Fridericianum aus.
Später trug die Schule die Bezeichnung Humanistisches Gymnasium. Heute wird sie Friedrichsgymnasium genannt. Bis zum Zweiten Weltkrieg war die Schule in der Wolfsschlucht untergebracht, wo noch heute eine Gedenktafel an den ursprünglichen Standort erinnert, jetzt befindet sie sich in der Nähe des Hessischen Landesmuseums in der Humboldtstraße.
Die Schule besteht aus zwei Gebäuden, einem 1957 fertiggestelltem und mittlerweile denkmalgeschütztem Altbau sowie einem 1992 eröffneten Erweiterungsbau inklusive einer Cafeteria und einer Bibliothek, der durch einen sehr modernen Stil geprägt ist. Ende 2009 konnte ein weiterer Neubau – die Schulmensa – eingeweiht werden, im Jahr 2010 wurden dann die 4 neuen Klassenräume („Gebäude auf Säulen“) eröffnet. Durch die Lage oberhalb des Weinbergs befindet sich das Schulgelände direkt zwischen kleinen Parkanlagen.

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