Engelsburg

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1892 gründeten die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel in Kassel ein katholisches Mädchengymnasium der Klassenstufen 1 bis 10. Auf Bitten jüdischer Eltern wurden 1935 zum ersten Mal nicht-katholische Schülerinnen aufgenommen, da unter der nationalsozialistischen Regierung jüdische Schülerinnen von anderen Schulen verwiesen wurden. Vier Jahre darauf, 1939, schloss die Regierung die Schule.
Am 22. Oktober 1943 wurde das Schulgebäude am Ständeplatz bei britischen Bombenangriffen auf Kassel zerstört.
Das Engelsburg Gymnasium wurde 1947 mit den Klassen 5 bis 10 wiedereröffnet und 1951 als Ausbildungsschule für Referendare anerkannt. Vier Jahre später, 1955, wurde die Engelsburg zum staatlich anerkannten Gymnasium. Noch im selben Jahr fand die erste Abiturprüfung statt. Die Engelsburg war das letzte Gymnysium, dass sich 1978 auch männlichen Schülern öffnete.

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