Maximilian Hecker – melancholische Pophymnen im Kulturzentrum Schlachthof

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Maximilian Hecker im Kulturzentrum Schlachthof

„Melancholie ist das Vergnügen, traurig zu sein.“ Mit diesem Zitat von Victor Marie Hugo lässt sich das Gefühl, was am Freitag schwer in der Luft hing, treffend beschreiben. Mit sanften Tönen spielte und sang sich Wahlberliner Maximilian Hecker in die Herzen der Konzertbesucher.

Eine überschaubare Zahl mit Kerzen erleuchteter Tische steht im bestuhlten Konzertsaal des Schlachthofes. Es ist eine etwas intimere Atmosphäre, als man es von anderen Konzerten an gleicher Stelle gewohnt ist. Nach einer kurzen Videoeinblendung geht Hecker auf die Bühne und setzt sich an den Flügel. Ohne Umschweife geht es los.
Lieder voll schöner Traurigkeit wirken auf das Publikum. Sanft erzählt der Künstler seine Geschichte und verwebt sie mit den klaren Klängen des Klaviers oder der Gitarre. Zwischen den Titeln folgt der Applaus des Publikums. Die Leute sind begeistert.
„Und wohin gehen wir nachher?“ Zurückhaltend versucht Hecker mit seinem Publikum zu kommunizieren und wirkt dabei richtig schön menschlich. Nach ein paar Liedern wird seine Stimmung lockerer und er erzählt aus seinem Leben, seiner Musik und der Zeit vor dem Erfolg, als er noch als Krankenpfleger tätig war.
Maximilian Hecker ist in Asien sehr erfolgreich, zuhause in Deutschland gilt er als Indie-Künstler. Seine Songs beschreibt er selbst als „melancholische Pophymnen“. Seit 2002 bestreitet er seinen Lebensunterhalt mit der Musik.

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Thomas Wirth
Thomas Wirth fotografiert regional im Raum Nordhessen. Fotoreportagen in den Bereichen Veranstaltungen, Kultur und Sport bilden den Schwerpunkt seiner Arbeiten. Um Kontakt aufzunehmen, nutzen Sie einfach den Mailbutton.

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