Mit Colosseum stand am Sonntag eine Musklegende des Jazzrock auf der Bühne des Theaterstübchens. Vor 170 Gästen im ausverkauften und proppevollen Theaterstübchen spielten sich die Briten durch Jahrzehnte ihres Schaffens, denn die Bandgeschichte reicht beachtliche 54 Jahre zurück. Der 81-jährige Sänger Chris Farlowe, seit 1970 Bestandteil der Band, vermag es immer noch, die Zuschauer zu begeistern und führte mit Witz und Charme durch das Programm, auch stimmlich passte alles. Gitarrist Clem Clempson und Bassist/Vokalist Mark Clarke, ebenfalls Teil der 70er-Jahre-Besetzung, überzeugten als top Instrumentalisten. Neuzugänge Saxofonist Kim Nishikawara, Keyboarder Nick Steed und Drummer Malcom Mortimore beeindruckten mit atemberaubender Vituosität. Aus dem riesigen Repertoire ihres Gesamtwerkes schöpfte Colosseum ein wunderbares Set, das die Zuschauer mit Jubel und Applaus honorierten. Was die ganze Band verbindet, ist die Freude an der Musik, denn die Stand allen Teilnehmern ins Gesicht geschrieben.

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Ich lebe in Kassel, einer der grünsten Städte Deutschlands, die ich als passionierter Radfahrer und Fotograf immer wieder neu entdecke. Als Kulturinteressierter bin ich immer in der entsprechenden Szene unterwegs und berichte darüber.

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